Streß laß`nach! Wie uns ein Muskel bei der Entspannung hilft

Chronischer Dauerstress führt nicht nur zu emotionalen Belastungen sondern auch zu körperlichen Störungen.

Die Bewältigung unseres Alltags ist oft mit Stress verbunden. So lange nach einer Stressphase immer wieder eine ausreichend lange Erholungsphase folgt,  muss Stress keine signifikanten gesundheitlichen Auswirkungen haben. Wird Stress dagegen zu einer Dauerbelastung und somit zu einer Belastungs-Störung, kann er die gesamte Leistungsfähigkeit einschränken. Die Folge ist, dass die Energien, die vom Körper bereitgestellt werden, nicht verbraucht werden und sich auch im Körper anstauen.

Ein besonderes Problem entsteht, wenn Stressoren über lange Zeit hinweg bestehen oder immer wieder erneut auftreten. Dann gelingt es dem Körper selbst in Erholungsphasen nicht mehr auf ein Ruheniveau zurückzuschalten. Dies kann deutliche gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen:

  • das Immunsystem wird geschwächt und somit einer höheren Anfälligkeit für Infektionskrankheiten
  • Blutbahnen können durch Fett, Zucker und verklumpende Blutplättchen bis hin zu Gefäßverschluss in Herz, Lunge oder Gehirn verstopfen
  • Auswirkungen auf den Verlauf von Krankheiten, die ursächlich nichts mit Stress zu tun haben (z.B. Allergien), sind möglich.

Wie kann ich Stress vorbeugen?

Darf ich vorstellen?
Die Psoas-Muskelgruppe.
Sie verläuft im unteren Rückenbereich und verbindet den Oberkörper mit dem Becken. Sie sorgt für einen aufrechten Gang, gerade Schultern, die Stellung der Beine und der Wirbelsäule.  
Darüber hinaus spielen diese Muskeln eine wichtige Rolle bei der Traumaspeicherung und Traumaheilung, erklärt Dr. David Berceli,  internationaler Traumaexperte.
Die Lendenmuskeln „gelten als die Kampf-Flucht-Muskeln“ des menschlichen Körpers. Sie halten wie ein Posten Wache, um das Schwerkraftzentrum des Körpers zu schützen. Während einer stressgeladenen traumatischen Erfahrung ziehen sich die Psoas-Muskeln zusammen. Um also die physischen Traumakontraktionen zu heilen, müssen diese tiefsitzenden Muskeln ihre schützende Spannung loslassen und zu einem entspannten Zustand zurückkehren.

Eine Hauptkomponente der erfolgreichen Stressreduktion und Traumaheilung liegt also in der Aktivierung des natürlichen Loslass-Mechanismus, der dem Körper signalisiert, dass er zu einem Zustand von Ruhe und Erholung zurückkehren kann.

Die Emmett-Technique-Stressbehandlung setzt genau an diesem Punkt an: die Entspannung der Psoas-Muskelgruppe als grundlegender Behandlungsimpuls! Innerhalb weniger Minuten entspannt sich der Körper, wird in einen resourcevollen Zustand  gebracht und schaltet dadurch in den Parasymphatikus,  der wiederum auch als „Ruhenerv“ oder „Erholungsnerv“ bezeichnet wird, da er dem Stoffwechsel, der Erholung und dem Aufbau körpereigener Reserven dient.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.